Renovationen sind Investitionen in den Werterhalt und den Wohnkomfort. Doch Geld ist nicht gleich Geld. Je nachdem, welche Quelle du anzapfst, um deine Renovationen finanzieren zu können, variieren die Kosten (Zinsen) und die Risiken massiv. In der Schweiz haben Eigentümer das Privileg, auf verschiedene Töpfe zugreifen zu können. Doch nicht jede Bank spielt bei jedem Wunsch mit. Die strengen Tragbarkeitsrichtlinien gelten auch beim Nachfinanzieren. Zudem macht es steuerlich einen Unterschied, ob du Eigenkapital einsetzt oder Fremdkapital aufnimmst. Wer clever plant, kann beim Renovationen finanzieren Steuern sparen und die Zinsbelastung optimieren. In diesem Artikel analysieren wir die drei Hauptwege – Erspartes, Hypothek und Kredit – und zeigen dir, welche Strategie wann die richtige ist, um sicher und günstig deine Renovationen finanzieren zu können.
Egal, welche Fragen du rund um Immobilien hast – Loft ist da, um sie dir übersichtlich, verständlich und zuverlässig zu beantworten.
Stelle Fragen zu einer ImmobilieDer Griff ins Sparschwein scheint der logischste Weg zu sein. Wenn du genügend liquide Mittel auf dem Bankkonto hast, kannst du damit direkt deine Renovationen finanzieren.
Für grössere Vorhaben ist die Aufstockung der Hypothek meist die attraktivste Option, um Renovationen finanzieren zu können. Da Hypothekarzinsen in der Regel deutlich tiefer sind als Konsumkreditzinsen, ist dies das "billigste" Geld. Doch die Bank prüft genau, bevor sie dir hilft, deine Renovationen finanzieren zu können.
Wenn die Hypothek nicht erhöht werden kann (z. B. wegen der Tragbarkeit) oder der Betrag zu klein für die Bank ist, bleibt der Kredit.
Kann ich mit der Säule 3a oder der Pensionskasse Renovationen finanzieren? Ja, aber mit Einschränkungen.
Oft ist eine Kombination sinnvoll. Beispiel: Du willst für 100’000 Franken Renovationen finanzieren.
So behältst du einen Notgroschen, nutzt aber die günstigen Hypothekarzinsen, um den Grossteil der Renovationen finanzieren zu können. Prüfe auch Fördergelder! Wenn du energetisch sanierst, schenkt dir der Staat (Gebäudeprogramm) oft Geld. Das reduziert die Summe, die du selbst Renovationen finanzieren musst.
Ein wichtiger Aspekt, wenn du Renovationen finanzieren planst:
Wenn du die Hypothek erhöhst, um Renovationen finanzieren zu können, steigen deine Schulden und damit die Schuldzinsen. Diese kannst du wiederum vom Einkommen abziehen. Das spricht oft für die Fremdfinanzierung. Wenn du hingegen mit Eigenkapital Renovationen finanzieren würdest, verlierst du Kapitalerträge (die heute gering sind), sparst aber keine Schuldzinsen.
Die Frage "Wie soll ich Renovationen finanzieren?" hängt von deiner Liquidität und dem Projektumfang ab. Für kleine Kosmetik-Renovationen ist Eigenkapital der unbürokratischste Weg. Sobald es um Substanz geht (Dach, Heizung, Anbau), ist die Erhöhung der Hypothek fast immer die wirtschaftlichste Lösung, um Renovationen finanzieren zu können – vorausgesetzt, Tragbarkeit und Belehnung stimmen.
Hüte dich vor teuren Konsumkrediten. Prüfe stattdessen, ob du Vorsorgegelder verpfänden kannst, um der Bank mehr Sicherheit zu bieten. Eine saubere Finanzierungsplanung schützt dich vor Liquiditätsengpässen. Wer schlau plant, nutzt die tiefen Zinsen der Bank, um den Wert seines Eigenheims zu steigern, ohne das eigene Konto leerzuräumen.
Wenn du Unterstützung bei der Berechnung deiner finanziellen Möglichkeiten suchst oder eine neutrale Einschätzung deiner Tragbarkeit benötigst, bietet Loft dir hierfür professionelle Analysetools an.
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