In der Schweiz sind die Lohnkosten hoch. Rund 60 Prozent der Baukosten entfallen auf Arbeit, nur 40 Prozent auf Material. Das theoretische Sparpotenzial durch Eigenleistungen Hausbau scheint also riesig. Doch Vorsicht: Banken und Architekten sind Realisten. Sie wissen, dass ein Laie für die gleiche Arbeit oft dreimal so lange braucht wie ein Profi. Zudem lauern rechtliche Fallstricke. Nicht alles, was du kannst, darfst du auch (Stichwort: Elektroinstallationen). Und nicht alles, was du darfst, ist sinnvoll. Wenn der Einzugstermin wackelt, weil du mit dem Verlegen des Parketts nicht fertig wirst, entstehen Kosten für Bereitstellungszinsen oder doppelte Mieten, die die Ersparnis der Eigenleistungen Hausbau schnell auffressen. In diesem Artikel analysieren wir nüchtern, wo sich der Einsatz lohnt, wo er gefährlich wird und wie du die Eigenleistungen Hausbau richtig in deine Finanzierung einbaust.
Egal, welche Fragen du rund um Immobilien hast – Loft ist da, um sie dir übersichtlich, verständlich und zuverlässig zu beantworten.
Stelle Fragen zu einer ImmobilieViele Bauherren gehen mit der Erwartung zur Bank, durch Eigenleistungen Hausbau 15 oder 20 Prozent der Bausumme einzusparen. Dieser Zahn wird ihnen schnell gezogen.
Schweizer Banken sind konservativ. Sie rechnen die sogenannte „Muskelhypothek“ meist nur zu 5 bis maximal 10 Prozent der Bausumme als Eigenkapitalersatz an.
Warum? Weil das Risiko des Scheiterns hoch ist. Wenn du planst, durch Eigenleistungen Hausbau 50'000 Franken zu sparen, entspricht das bei einem Handwerkerlohn von 100 Franken pro Stunde rund 500 Arbeitsstunden. Das sind über 60 Arbeitstage in Vollzeit – neben deinem regulären Job. Finanzinstitute bewerten Eigenleistungen Hausbau daher als Risikofaktor, nicht als sichere Bank.
Es gibt Gewerke, die sich hervorragend für Eigenleistungen Hausbau eignen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie zeitlich flexibel sind, keine Spezialmaschinen erfordern und Fehler meist nur optischer Natur sind.
Es gibt Bereiche, in denen Eigenleistungen Hausbau nichts zu suchen haben. Hier geht es um Sicherheit, Haftung und Gesetze.
Der häufigste Fehler bei der Planung von Eigenleistungen Hausbau ist die Unterschätzung der Zeit.
Eine Baustelle ist ein Uhrwerk. Der Maler kann erst kommen, wenn der Gipser fertig ist. Der Bodenleger wartet auf den Estrich.
Wenn du als Laie dazwischenfunkst und deine Eigenleistungen Hausbau nicht pünktlich fertigstellst, stoppst du die ganze Kette.
Ein entscheidender Nachteil von Eigenleistungen Hausbau ist der Verlust der Garantie.
Beauftragst du eine Firma, hast du nach SIA-Norm 5 Jahre Garantie auf verdeckte Mängel.
Machst du es selbst, haftest du selbst.
Denke langfristig. Ein Haus, das offensichtlich von einem Laien gefliest oder verputzt wurde, verliert an Wert.
Käufer sehen sofort, ob Profis am Werk waren oder ob hier Eigenleistungen Hausbau durchgeführt wurden.
Schlecht ausgeführte Eigenleistungen Hausbau können den Verkaufspreis stärker drücken als die Summe, die du beim Bau gespart hast. „Gebastelt“ verkauft sich schlecht. Wenn du Eigenleistungen Hausbau einplanst, sei ehrlich zu dir selbst: Reicht mein Können für ein professionelles Finish?
Die Frage „Welche Eigenleistung ist realistisch?“ lässt sich mit einem Satz beantworten: Nur die, die du qualitativ beherrschst und die den kritischen Pfad des Bauablaufs nicht gefährden. Realistisch für Laien sind Malerarbeiten, einfache Bodenbeläge und die Gartengestaltung. Alles, was Haustechnik, Statik oder Abdichtung betrifft, gehört in Profihände.
Eigenleistungen Hausbau sind eine Wette: Du setzt deine Freizeit gegen Handwerkerkosten. Damit du diese Wette gewinnst, darfst du dich nicht überschätzen. Plane konservativ. Die „Muskelhypothek“ sollte eher als Bonus für die Ausstattung (z.B. schönere Küche) gesehen werden, nicht als notwendiger Baustein, um die Finanzierung überhaupt erst möglich zu machen.
Wenn du unsicher bist, wie viel Budget du wirklich benötigst oder ob deine geplante Finanzierung inklusive Eigenleistung auf soliden Beinen steht, lohnt es sich, die Daten und Analysen von Loft zu nutzen, um dein Projekt abzusichern.
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